Ein Pilotprojekt mit Blick auf Familien
-Wir zeigen mit digitalem Staging, wie sich Wohnen für Familien anfühlen kann – schon vor dem Einzug.-
Bei diesem Projekt durften wir gemeinsam mit dem Siedlungswerk einen Neubau digital zum Leben erwecken. Von Anfang an stand für uns eine zentrale Frage im Mittelpunkt:
Wie fühlt sich Wohnen für Familien hier an?
Statt auf klassisches Homestaging mit Möbeln, Transport und viel organisatorischem Aufwand zu setzen, haben wir uns bewusst für digitales Staging entschieden. Gerade bei Neubauten stehen Familien häufig vor leeren Räumen – und genau dort fällt es oft schwer, sich vorzustellen, wie hier Alltag, Leben und Geborgenheit entstehen können.
Uns war es wichtig, Räume nicht nur zu zeigen, sondern erlebbar zu machen.
Wo steht später der Esstisch, an dem gemeinsam gegessen, gelacht und gesprochen wird?
Wo entsteht ein Wohnzimmer, in dem man ankommt und zur Ruhe kommt?
Und wie fühlen sich Räume an, in denen Familien wirklich zu Hause sind?
Gemeinsam mit unserem Programmierer Cedric Scheumann, uns, Philomena Franchois, und engagierten Mitwirkenden vom Siedlungswerk haben wir intensiv darüber gesprochen, wie Familien wohnen, was sie brauchen und welche Atmosphäre ein Zuhause vermitteln sollte. Aus diesen Gesprächen sind Ideen entstanden, die wir anschließend virtuell umgesetzt, möbliert und stimmungsvoll inszeniert haben.
So wurden aus leeren Räumen Orte mit Wärme, Struktur und Alltagstauglichkeit – genau das, was Familien hilft, sich früh ein Bild ihres möglichen zukünftigen Zuhauses zu machen.
Dieses Projekt hat uns besonders viel Freude gemacht, weil es zeigt, wie digitale Lösungen dabei helfen können, Wohnen menschlicher, greifbarer und emotionaler zu machen.
Ein großes Dankeschön an das Siedlungswerk für das Vertrauen, die Offenheit für neue Wege und die gemeinsame Vision, Wohnräume schon früh mit Leben zu füllen.
Warum digitales Staging?
Gerade bei Neubauten oder im Rohbau ist es für viele Menschen schwer, sich fertige Wohnräume vorzustellen. Digitales Staging schafft hier Abhilfe – schnell, flexibel und ohne Eingriff in die Immobilie. Es ist eine echte Alternative zum klassischen Homestaging und eröffnet neue Möglichkeiten in der Vermarktung.
Vorteile & Nachteile von digitalem Staging
✅Vorteile
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Schnell & effizient
Ergebnisse entstehen in kurzer Zeit – ohne Logistik, Aufbau oder Möbeltransport.
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Kostenersparnis
Keine Mietmöbel, keine Lagerung, keine Spedition.
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Flexibel & variabel
Unterschiedliche Wohnstile, Zielgruppen oder Nutzungen können einfach visualisiert werden.
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Ideal für Neubau & Leerstand
Perfekt für noch nicht fertiggestellte oder unmöblierte Immobilien.
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Stark für Online‑Marketing
Optimiert für Exposés, Website, Social Media und Immobilienportale.
❌Nachteile
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Virtuell, nicht real
Die Möblierung existiert nur auf Bildern – bei Besichtigungen ist der Raum leer.
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Transparenz notwendig
Wichtig ist eine klare Kennzeichnung als digitale Visualisierung.
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Qualität ist entscheidend
Nur professionell umgesetztes digitales Staging wirkt realistisch und hochwertig.
Behind the Scenes: So entsteht ein digitales Staging
(perfekt für ein Foto‑Karussell auf Social Media)
Slide 1: Ausgangsbild – leerer Raum / Rohbau
„So sieht der Raum im Original aus.“
Slide 2: Planung & Konzept
„Welche Zielgruppe? Welcher Stil? Welche Atmosphäre?“
Slide 3: Digitale Möblierung
„Virtuelle Möbel, Licht, Farben und Details werden integriert.“
Slide 4: Feinschliff
„Perspektiven, Schatten und Proportionen sorgen für Realismus.“
Slide 5: Finales Ergebnis
„Ein Raum, der Emotionen weckt und Geschichten erzählt.“
Social Media Hinweis