BankReady-Selbsttest

Sind Sie BankReady?

Fünf Fragen, zwei Minuten. Danach wissen Sie, ob Ihre Immobilie beim Thema Bank schon startklar ist – oder wo sich Vorbereitung lohnt. Kein Richtig oder Falsch, nur Klarheit.

5 Fragen · ca. 2 Minuten · ohne Anmeldung

Frage 1 · Wertbasis

Wissen Sie, ob der Preis, den Sie im Kopf haben, auf dem Verkehrswert oder dem Ertragswert Ihrer Immobilie basiert?



Frage 2 · Bankperspektive

Wissen Sie, welche drei Faktoren eine Bank bei der Beleihung am kritischsten prüft?



Frage 3 · Zustand & Zahlen

Haben Sie eine schriftliche Übersicht über Modernisierungen, Sanierungsbedarf und Nebenkosten, die Sie einem Käufer sofort zeigen könnten?



Frage 4 · Verhandlungsposition

Ein Käufer bietet 15 % unter Ihrem Wunschpreis mit dem Argument „die Bank finanziert das eh nicht“ – wüssten Sie sofort, ob das stimmt?



Frage 5 · Der Kernmoment

Könnten Sie einem Käufer heute erklären, warum Ihr Preis auch aus Bank-Sicht Bestand hat – ohne nachzuschauen?



Bitte alle fünf Fragen beantworten.

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Ihre Lösungen im Detail

Warum jede Frage zählt.

01 Wertbasis: Verkehrswert oder Ertragswert? +
Verkehrswert (Marktvergleich, Zustand, Lage) und Ertragswert (erzielbare Mieteinnahmen) führen oft zu unterschiedlichen Zahlen – besonders bei vermieteten Immobilien. Banken rechnen meist konservativer als der Bauchgefühl-Preis. Wer die Wertbasis nicht kennt, kann den Preis im Gespräch auch nicht verteidigen.
Praxis-Tipp: Beide Werte einmal schriftlich gegenüberstellen – dann wissen Sie, worauf Ihr Preis beruht.

02 Bankperspektive: die drei kritischen Faktoren +
Banken schauen vor allem auf: (1) den Beleihungswert – meist niedriger als der Marktwert, (2) Zustand und Baujahr, da beides die Nutzungsdauer und damit die Kreditlaufzeit beeinflusst, und (3) die Lage im Sinne von Wiederverkaufsfähigkeit, nicht nur Wohnqualität.
Praxis-Tipp: Diese drei Punkte einmal explizit für Ihre Immobilie durchgehen – das nimmt die diffuse Unsicherheit.

03 Zustand & Zahlen: schriftlich statt „im Kopf“ +
Käufer und deren Banken verlassen sich nicht auf mündliche Aussagen. Eine schriftliche, chronologische Übersicht (Heizung 2019 erneuert, Dach 2015 saniert, laufende Nebenkosten) wirkt sofort seriöser – und verhindert, dass im Gespräch wichtige Details fehlen oder widersprüchlich klingen.
Praxis-Tipp: Eine einfache Zwei-Seiten-Übersicht reicht – Struktur zählt mehr als Umfang.

04 Verhandlungsposition: „die Bank finanziert das eh nicht“ +
Diese Aussage wird oft als Druckmittel genutzt, ist aber pauschal selten richtig: Die Finanzierbarkeit hängt vom Beleihungswert, dem Eigenkapital des Käufers und dessen Bonität ab – nicht allein vom Angebotspreis. Ohne eigene Einschätzung steht ein Verkäufer diesem Argument schutzlos gegenüber.
Praxis-Tipp: Schon eine grobe eigene Beleihungswert-Einschätzung nimmt solchen Aussagen die Wirkung.

05 Der Kernmoment: den Preis ruhig begründen +
Diese Frage bündelt die vorherigen vier. Es geht nicht darum, alle Zahlen im Kopf zu haben, sondern im entscheidenden Moment ruhig und nachvollziehbar zu begründen, warum der Preis so ist – aus Käufer- UND aus Bank-Sicht. Diese Sicherheit fehlt den meisten privaten Verkäufern nicht aus Unwissen, sondern aus fehlender Vorbereitung.
Praxis-Tipp: Eine einzige gut vorbereitete Seite mit den Kernargumenten reicht oft, um sicher zu wirken.

Wir klären die offenen Punkte – vor dem ersten Käufergespräch.

Wenn ein paar Antworten bei B oder C lagen: kein Grund zur Sorge. Genau dafür gibt es den kostenlosen BankReady-Check.

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